Crowdsourcing bei der Süddeutschen Zeitung

Die Süddeutsche nimmt im Projekt “Die Recherche” Aufträge von ihren Lesern an. Dabei soll nicht die Recherche ausgelagert werden, sondern entsprechend der Interessen der abstimmenden Lesermehrheit transparent recherchiert werden. Zur monatlichen Abstimmung stehen Themen, die von Lesern nachgefragt sind. Während der Recherche werden die Ergebnisse geteilt, nach einem Monat die Ergebnisse präsentiert. Anregungen sind jederzeit willkommen.

Süddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Plöchinger erklärt im Next Media Blog-Interview das Konzept.

Die Süddeutsche Zeitung ist mit dem Projekt der erste große Verlag, der sich ans Crowdsourcing wagt. Die Branchenhaltung reicht vom spöttischen Achselzucken über das Armutszeugnis jener Journalisten, die zugeben, in manchen Fällen das Datenmateiral alleine nicht mehr zu beherrschen bis zum ungeduldigen Augenrollen, wann es endlich so richtig losgeht mit dem gemeinsamen recherchieren in Datenmassen. Ich bin gespannt auf das erste SZ-Recherche-Dossier.

Wow. It's Quiet Here...

Be the first to start the conversation!

Leave a Reply:

Gravatar Image